Allgemeine Arbeitsweise

Ausgangspunkt unseres Handelns ist die individuelle Problematik des Kindes / Jugendlichen und seiner Familie, d.h. die Probleme, die die Betroffenen zu uns geführt haben und die Ressourcen, die sie mit­bringen, um sie zu lösen, ihre Erfahrungen und Erwartungen. Das bedeutet eine am jeweiligen Fall orientierte ganz spezifische Vorgehensweise.

Unsere Diagnostik ist ein fortlaufender Prozess, der sich der Instrumente Gespräch, Entwicklungs- und Familienanamnese, testpsychologische Verfahren und stationäre Verhaltens­beobachtung bedient und daraus individuelle Erziehungs- und Hilfepläne im Sinne pädagogischer Strategien entwickelt. Theoretisch leitet sich unsere Konzeption ab aus dem Versuch einer Verschmelzung von tiefenpsychologisch fundiertem und systemischem Denken.

Unsere pädagogischen Mitarbeiter bieten den Kindern / Jugendlichen, mit denen sie arbeiten, Empathie und verlässliche und belastbare Beziehungen. Sie wollen mit ihrem erzieherischen Handeln Orientierung und Struktur, Kontinuität und Konsequenz vermitteln. Sie reflektieren ihr Handeln in wöchentlich stattfindenden Teamsitzungen mit den Psychologen der Einrichtung.
Die fortlaufende Begleitung und Beratung der Pädagogen wie der Kinder selbst durch die Psychologen, d.h. die enge Verzahnung von pädagogischem und psychologischem Dienst in der alltäglichen Arbeit, ist weiterer wichtiger Baustein unseres Konzeptes.

Ergänzt durch eine enge Zusammenarbeit mit der örtlichen Kinder- ­­­und Jugendpsychiatrie soll das einen adäquaten pädagogischen Umgang auch bei komplizierter Klientel mit z.B. Essstörungen, Depression oder Post­traumatischen Belastungs­störungen ermöglichen.